Weingut Burja im Vipava-Tal

Primoz Lavrencic, Weingut Burja Vipava Tal in Slowenien

Es ist faszinierend zu sehen, wie lebendig und aufstrebend die Naturwein und Orangewein-Winzer in Slowenien ihre Kultur Wein zu machen weiter voran treiben. Sloweniens Naturwein-Szene kann als eine der vitalsten und besten weltweit bezeichnet werden. Biowein ist Winzern wie Miha Batic (Weingut Batic), Ales Krsitancic (Weingut Movia), Vasja Cotar (Weingut Coter) oder Primož Lavrenčič (Weingut Burja) nicht genug. Sie gehen in der Kultivierung und Herstellung ihrer Weine darüber hinaus.
Im Portait des heutigen Blogs, Primoz Lavrencic und sein Weingut Burja.


Sein Leitgedanke: “The wine knows well, where it comes from and where it wants to go.”

Das Weingut Burja befindet sich im Vpava-Tal in Slowenien.
Das Klima des Vipava-Tals ist submediterran mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern. Es ist eine Mischung aus alpinem, mediterranem und kontinentalem Klima.

Die Reben wachsen auf Flysch, einer schichtweisen Abfolge von Sandstein und Mergel. Je nach Weinberg unterscheidet sich dabei die Zusammensetzung, so dass eine schöne Vielfalt die Weine beeinflusst und kräftige Aromen entstehen können. Je höher der Mergel-Anteil, desto kompakter der Boden und desto mehr Wasser kann gespeichert werden. Bei höhrem Sandsteinanteil ist der Boden dünner, leichter und schneller trocknend.

Alle Weine von Burja vergären spontan, ohne Zugabe von Reinzuchthefen. Wie bei Orangeweinen üblich, haben auch alle Weißweine 7 Tage (Burja Zelen) oder 10-12 Tage (Burja Stranice) Kontakt zu den Schalen. Dies gibt ihnen die intensive Farbe und die spannende Tiefe und Fülle, die wir bei Orangeweinen lieben.

Besondere Aufmerksamkeit hat Primož Lavrenčič für seinen Stranice (Cuvée aus Malvazija, Rebula und Welschriesling) erhalten, der auch schon Gerichte der slowenischen Spitzenköchin Ana Roš begleitete. Seine Besonderheit. Er reift in Beton-Eiern, wie Sie es oben im Titelbild sehen können.

Primož Passion im Bereich der Rotweine gilt dem Pinot Noir. Aus ihm entsteht der Burja Noir. Nur ca. 0,8 KG werden pro Rebstock gelesen. 12 Monate in Barrique lassen etwas Großes entstehen. Unfiltriert, wie bei Naturweinen üblich, ist er ein perfekter Genuss zu Wildgerichten.

Sehr empfehlenswert, seine Rotwein-Kreation Burja Reddo (Schioppettino (Pokalca, Rebula Nera) 40%, Blaufränkisch (Modra Frankinja) 30%, Refosk 30%)). Ebenfalls nur 0,8 KG Lese-Menge. Er reift nach der Spontangärung für 18 Monate in großen Eichenfässern und Barrique bevor er unfiltriert abgefüllt wird. Ein sehr vitaler Rotwein, der durch die angenehmen Tannine, in Kombination mit Beerennoten und leicht pfeffrigen Noten eine perfekte Eleganz und Komplexität bekommt.